Journaling Stressabbau
Journaling,  Selbstfürsorge

Sechs Gründe, warum dir Journaling beim Stressabbau hilft

Journaling wirkt. Es hat einen positiven Effekt auf dein Wohlbefinden, soll sogar dein Immunsystem stärken und verringert Stress. Journaling hilft dir, den Blick auf innere Prozesse und auf das Positive zu legen. Raus aus dem stressigen Jammertal, hin zu mehr Freude und Dankbarkeit für das was schon da ist. Führst du beispielsweise jeden Tag ein Dankbarkeitstagebuch schläfst du erholsamer, das belegen sogar mehrere Studien. Wenn dir das nächste Mal Kind & Kegel über den Kopf wachsen, nimm doch einfach einen Zettel und einen Stift und schreibe auf wie du dich gerade fühlst. Danach geht’s dir besser – versprochen.

Ich z.B. fühle mich durch das regelmäßige Journaling viel aufgeräumter und entspannter. Welche weiteren positiven Veränderungen ich beobachte und wie du das für dich nutzen kannst, möchte ich dir hier erklären.

1. Du nimmst dir kleine Auszeiten, die nur dir gehören

Wenn ich mein Notizbuch und meinen Stift nehme, kann mich niemand mehr aus der Ruhe bringen. Die nächsten rund 15 Minuten gehören mir. Mehr Zeit brauchst du gar nicht. Wenns ganz knapp ist, reichen auch mal fünf Minuten. Wenn du das Schreiben zu einer Routine machst, entspannst du schon automatisch beim Anblick deines Schreibortes. So geht es mir zumindest. Alleine dass du diese Minuten nur dir widmest macht einen Unterschied.

2. Du baust Spannungen ab

Bist du oft angespannt und siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht? Indem du diese Gefühle aufs Papier bringst wirst du automatisch ruhiger und kannst viel klarer sehen. Du gibst deine Emotionen ans Papier ab und baust dadurch Stress ab. Journaling kann dir auch helfen, Prioritäten zu setzen, weil du dich intensiver mit den Dingen, die um dich herum geschehen, auseinandersetzt. Außerdem: Wenn du das was dich stresst aufschreibst, hast du den Blick frei für das Schöne.

3. Du stoppst dein Kopfkino

Weiß die Oma Bescheid, dass sie morgen das Kind abholen soll? Lisa hat Geburtstag, mir fehlt noch eine Karte… Der Chef war heute so nervös, hoffentlich hat mit meiner Präsentation alles gepasst… Wenn dich solche Gedankenschleifen nachts vom Schafen abhalten, empfehle ich dir, das alles einfach mal aufzuschreiben. Du hast dann keinen Grund mehr, daran zu denken und kannst entspannen.

4. Du lenkst deinen Blick auf das Positive

Das führt mich zum nächsten Punkt: Durch die gezielte Reflektion sortierst du aus und trennst das Wichtige vom Unwichtigen – du wirst also fokussierter. Außerdem schaust du wirklich hin und hinterfragst dich: Was beschäftigt mich gerade so sehr? Warum lässt es mich los? Was lerne ich daraus? Das lenkt den Blick auf das Positive und lässt dich dankbar sein für das was du schon hast.

5. Du wirst zum Beobachter deiner Emotionen & Gedanken

Journaling Kartenset
Journaling Kartenset

Aber nicht nur das. Beim Journaling bringst du Emotionen aufs Papier, die sonst im Alltag gerne ins Hinterstübchen verdrängt werden. Unbewusste Prozesse werden so ins Bewusstsein geholt und du setzt dich ganz anders mit (emotionalen) Geschehnissen auseinander. Du nimmst eine Beobachterrolle ein. Deine Gedanken beeinflussen deine Gefühle und umgekehrt. Journaling macht dir bewusst, was du gerade denkst und fühlst. Du hältst inne und trittst einen Schritt zurück und kannst den (negativen) Kreislauf unterbrechen. Das ist unglaublich wertvoll.

6. Journaling & andere Techniken

Mir tut Journaling auch in Verbindung mit Meditation gut. Wenn viel los ist – wie jetzt im Advent – fühle ich mich oft zu hibbelig für die Meditation. Das erzählen mir auch immer wieder Mamas in den Coachings. Auch da hilft es mir, fünf Minuten einfach aufzuschreiben was mich gerade beschäftigt. Oder die Gedanken, die während des Meditierens immer wieder auftauchen, danach in mein Journal zu schreiben. Dadurch komme ich auch oft auf neue Ideen und Wege, die ich noch gar nicht gesehen habe.

Probiere es aus! Wenn du Fragen hast, schreibe sie gerne in die Kommentare.

Es gibt viele verschiedene Techniken, ins Journaling einzusteigen. Das einfachste ist, einfach aufzuschreibe was du gerade denkst. Das nennt sich expressives Schreiben oder Freewriting. Eine andere Möglichkeit sind Impulsfragen, dazu habe ich ein Kartenset, das dir den Einstieg erleichtern soll, entwickelt.

Deine Schreibreise zu dir selbst

Journaling ist eine kraftvolle Methode, um dich im Mama-Alltag nicht zu verlieren und dich zu erden. Mit diesem von mir liebevoll gestaltetem Kartenset, gelingt dir der Einstieg und das Dranbleiben.

Deine Schreibreise zu dir selbst
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