Rezepte

TCM Winterrezept: Köstliche Rote Bete Suppe

Was gibt es in der kalten Zeit besseres als eine dampfende Suppe auf dem Herd. Diese hier ist einer meiner absoluten Favoriten im Winter und allein schon bei ihrem Anblick wird mir durch ihre leuchtende Farbe ganz warm ums Herz. Laut chinesischem Kalender beginnt übrigens genau heute der Winter, die Zeit des großen Yin, der Ruhe und Stille, der Zurückgezogenneit und auch der Kälte. Zeit also, unsere Mitte zu wärmen!

Et voila, hier kommt das Rezept für 4 Portionen:

2 EL Ghee oder Butter
1 große rote Zwiebel, gehackt
3 cm frischer Ingwer, fein geschnitten
5 mittelgroße Rote Bete (ca. 750 g), geschält und in Scheiben geschnitten
1 bis 2 mittelgroße Birne, in Stücke geschnitten
2-3 EL Apfelessig
500 ml Gemüsebrühe
1 Glas Apfelsaft
1 Dose Kokosmilch
Salz, Pfeffer, Koriandergrün
optional: Walnüsse als Topping

Zubereitung

  • Ghee im Topf erhitzen, Zwiebel und Ingwer andünsten
  • Rote Bete Scheiben und Birnenstücke dazugeben und mitdünsten
  • Nach mehrmaligen Umrühren mit dem Obstessig ablöschen
  • Mit Brühe und Apfelsaft aufgießen und auf mittlerer Flamme köcheln lassen bis die Rote Bete weich ist.
  • Suppe fein pürieren und mit Kokosmilch aufgießen
  • Nochmal auf kleiner Flamme erhitzen, aber nicht mehr kochen
  • mit Salz, Pfeffer abschmecken
  • mit frischem Koriandergrün oder Petesilie und Walnüssen servieren

Wer es etwas gehaltvoller mag isst einfach Reis dazu.

Die Wirkung nach TCM

Die Suppe wärmt uns nicht nur schön von innen, sondern hat durch die Birne auch noch einen besonderne Bezug zum Immunsystem und dem Funktionskreis Lunge. Damit ist sie auch das Mittel der Wahl bei Husten, speziell trockenem und festsitzendem Husten. Zudem beugt sie trockenen Schleimhäuten vor, die wir ja gerne durch die viele Heizungsluft bekommen. Die Rote Bete nährt unser Xue und unsere Säfte und fördert damit das Yin. Der Ingwer sorgt für die nötige Wärme und Schärfe und fördert die Verdauungskraft. Die Walnüsse haben einen Bezug zum Funktionskreis Niere, den wir vor allem im Winter stärken müssen. Sie geben zusätzlich Wärme.

Das Rezept habe ich leicht abgewandelt, ursprünglich stammt es aus einem meiner Lieblingssuppenbücher „All you need is Soup!“ von Susanne Seethaler.

Viel Freude beim Nachkochen!

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